Movement Education Project 

Zeitgenössische Tanzausbildung

Das Movement Education Project ist eine schul- und berufsbegleitende Grundausbildung im zeitgenössischen Tanz für Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 21 Jahren, die insgesamt vier Jahre dauert. Das zeitgemässe Ausbildungsmodell dient als grundlegende Vorbereitung für ein weiterführendes Studium im Bereich des zeitgenössischen Tanzes (Bachelor) und kann nebst der schulischen Ausbildung mit hoher Intensität und intensiver Förderung absolviert werden. 

Innerhalb der vier Jahre stehen verschiedene Praktiken des zeitgenössischen Tanzes, die heute in diesem Arbeitsfeld relevant sind, im Fokus. Disziplinen wie somatische Praktiken, Improvisation, moderne Techniken, klassisches Ballett, Komposition und Choreographie sind ein fester Bestandteil des Studiums. Der Lehrplan besteht aus Modulen, die innerhalb der vier Ausbildungsjahre absolviert werden. Jedes Modul adressiert verschiedene Bereiche der Ausbildung und wird mit einer Prüfung abgeschlossen. Durch das integrierte Morgentraining ist das Movement Education Project ein optimales Angebot für Jugendliche, die eine Kunst und Sport Schule besuchen wollen. Ein internationales und qualifiziertes Team, unterstützt und begleitet Tänzerinnen und Tänzer auf dem eigenen Weg in diesem Berufsfeld.

Team

Valerio Porleri

Leitung

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©​Hansjörg Rindsberg

Valerio Porleri ist Tänzer, Tanzpädagoge und Choreograf. Er absolvierte seine Tanzausbildung an der Iwanson International School of Contemporary Dance in München und erreichte im Karate „Shotokan“ in Rom den „ersten Dan“ - Schwarzgürtel.

 

Er hat verschiedene Tanztechniken, Gesang und Schauspiel studiert und hat Erfahrungen im Yoga und in verschiedenen Arten der Meditation gesammelt. Seine Ausbildung in Release-Technik erhielt er bei Valeria Loprieno, insbesondere in Bezug auf die Annäherung und Betrachtung des Bodens. Einige der wichtigsten Lehrer waren unter anderem Flavio Bennati, Mauro Astolfi, Sasha Ramos, Ryan Mason und Minka-Marie Heiss.

 

Valerio ist beeinflusst von den Jahren der freiberuflichen Tätigkeit zwischen Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien, sowie seiner Erfahrung als ehrenamtlicher im Rahmen der Sozialhilfe für Jugendliche in Italien. Inspiriert von der buddhistischen Philosophie und vom Meer glaubt er, dass jede Begegnung im Leben Spuren hinterlässt.

Er hat unter anderem für die Nunzio Impellizzeri Dance Company, die Bayerische Staatsoper, das Opernhaus Zürich und Choreografen wie Alan Brooks, Jasmine Ellis, Pedro Dias, Aafke de Jong gearbeitet. In Zusammenarbeit mit Federica Aventaggiato und Ursula Maria Schmitz choreographiert er 2018 das Stück „Geliebte Gewalt gewaltige Liebe“ in Zürich.

 

Seit 2013 unterrichtet er an verschiedenen Tanzschulen in München, Stuttgart, Frankfurt und Zürich und in sozialen Projekten unter anderem an dem I.M.A.L International Munich ArtLab. 2013-2018 übernimmt Valerio Porleri die Sparte für zeitgenössischen Tanz an der Ausbildungsstätte Bottaini Merlo International Centre of Arts in München.

Seit 2019  ist Valerio Porleri im Master of Contemporary Dance an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main immatrikuliert. 2020 entwickelt er zusammen mit Federica Aventaggiato das Movement Education Project in Zürich.

Federica Aventaggiato

Leitung

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©​David Altweger

Federica Aventaggiato wurde in der Schweiz geboren und absolvierte ihre Tanzausbildung an der Iwanson International School of Contemporary Dance in München. 

Während der Ausbildung arbeitet sie mit dem Choreographen Nunzio Impellizzeri. In  "Attending for devotion" war sie 2013 im Bernhardtheater Zürich zu sehen und wurde als beste Senior Solistin des Festivals Ballet-Ex in Rom prämiert. Mit der Nunzio Impellizzeri Dance Company ist sie unter anderem  2015 in "Lost and Found" im Tanzhaus Zürich und 2016 in "Happenings" im Landesmuseum Zürich zu sehen.

 

Engagements folgten an der Bayerischen Staatsoper unter anderem für "Tonguecat" als "Die junge Ulrike" mit der Regie von Daniel Pfluger und Martha Teresa Münder, Karl V, Die Fledermaus und Ariadne auf Naxos. 2017 und 2018 ist sie als Tänzerin an den Bregenzer Festspielen engagiert und 2019 am Opernhaus Zürich. 

 

Federica Aventaggiato tanzte unter anderem für Choreographen wie Ryan Mason, Alessandro Pereira, Johannes Härtl, Minka Marie Heiss, Alan Brooks, Aafke De Jong, Patrick Patient, Tatiana Diara, Kinsun Chan und Pedro Dias.

Als freischaffende Tänzerin ist Federica meist in der Schweiz, Österreich und Deutschland unterwegs. Für das Solo Do-not Touch, im Rahmen des Festival Internacional de Danza Contemporànea de la Ciudad de Mexico, arbeitet sie mit dem Choreographen Elio Gervasi. Mit der Tanzcompany Gervasi folgt 2019 die Produktion Incorpo-ratis in Wien. 2020 ist Federica im Musikvideo des Schweizer Sängers ZIAN zu sehen. Aktuell ist sie von der Nunzio Impellizzeri Dance Company für die Tanzperformance von "Please, hold me" in Zürich engagiert.

 

Im Rahmen der Initiative für Kulturschaffende "Hessen kulturell neu eröffnen", erhält sie ein Arbeitsstipendium der Hessischen  Kulturstiftung für die Kreation des Tanzsolo Watermelon. Federica Aventaggiato ist Mitglied von ID_Frankfurt e.V. Vereins für freischaffende Choreographen und Performer in Frankfurt am Main. 

2020 entwickelt sie zusammen mit Valerio Porleri das Movement Education Project in Zürich.

Kunst und Sport Partnerschule

Die Sport Academy Zurich (SAZ) ist eine durch das Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kanton Zürich bewilligte Privatschule, die es ermöglicht innert vier Jahren eine qualitativ hochstehende kaufmännische Berufslehre/Berufsmaturität und gleichzeitig eine Tanzausbildung auf hohem Niveau zu absolvieren.

 

Das Movement Education Project ist somit ein massgeschneidertes Ausbildungsmodell in Kombination mit der Sport Academy Zurich. Unsere Kooperation ermöglicht eine optimale Betreuung und Unterstützung unserer Schülerinnen und Schüler und schafft eine Einheit zwischen beruflicher und tänzerischen Ausbildung.